Wie es sich ergeben hat, dass ich „runde“ Wörter mag, jedoch keine zweistelligen Primzahlen sei dahingestellt; dass ich meine Berufung zum Beruf machen konnte, dazu kam es folgendermaßen:

Gerade den Gesellenbrief in der Tasche, absolvierte ich die beiden Meisterklassen für gestaltendes Metallhandwerk mit Abschluss Unternehmer- sowie Lehrlingsausbilderprüfung an der HTBLVA Ortwein.

Eine Zweitausbildung im Bereich der Fotografie später erfolgte auf mein Ansuchen ans Ministerium die Ernennung zum staatlich anerkannten Künstler mit Registrierung meiner Künstlerpunze. Kurz darauf folgte die Schulung zum Erwerb der Giftbezugslizenz, welche einen verantwortungsbewussten Umgang mit den von mir benötigten Chemikalien sicherstellt.

Nach acht Jahren Berufserfahrung bei einem Juwelier arbeite ich nun freischaffend in meinem eigenen Atelier. Die Umsetzung meines eigenen künstlerischen Konzeptes ist mittlerweile wesentlich für mich.

Ich sehe mich als Gestalter im Handwerk, mit großer Wertschätzung gegenüber dem Rohstoff Edelmetall und mit einer sich ständig weiterentwickelnden Handschrift, die in all meine Kreationen einfließt.

 

Im Deutschfeistritzer Sensenwerk halte ich seit 2015 an den beiden alljährlich stattfindenden Museumsfesten sowie während der langen Nacht der Museen Führungen ab und lasse mir beim Schaugoldschmieden gerne über die Schulter schauen.

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